Fachtagung "eQualification - Mit digitalen Medien zu neuen Wegen der Qualifizierung" 2011

Forum für Informations- und Erfahrungsaustausch zum Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung

Quelle:ThinkstockVor dem Hintergrund der Globalisierung, des technologischen Wandels und der demographischen Herausforderung ist die nachhaltige Integration der digitalen Medien in die Bildung ein zentrales Anliegen der Bundesregierung. Durch die Nutzung digitaler Medien und Web 2.0 Applikationen ist die Aneignung dynamischen Wissens kontinuierlich möglich. Die digitalen Medien senken die Zugangsbarriere bei Bildungsangeboten. Zudem kann die Beschäftigungsfähigkeit des Einzelnen durch den Einsatz digitaler Medien entscheidend verbessert werden. Sie eröffnen große Chancen in der Erschließung neuen Wissens durch kollaborative Lernprozesse, Vernetzung und Gruppenbildung. In Zeiten weltweiter wirtschaftsstruktureller Veränderungen sind qualifizierte Fachkräfte ein entscheidender Erfolgsfaktor und für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands existenziell.
Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung 2009 in Berlin führte die Fachtagung "eQualification - Neue Medien, neue Wege der Qualifizierung" die Präsentation von Praxisbeispielen 2010 in Bonn fort.

Die im Rahmen der Veranstaltung vorgestellten Projekte sind Teil des Förderprogramms "Neue Medien in der Bildung" und der entsprechenden Bekanntmachungen aus den Jahren 2007 bis 2010 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Erforschung und zum Einsatz digitaler Medien, Web 2.0 Applikationen und mobil nutzbarer Technologien in der beruflichen Qualifizierung.

In den Projekten werden Potentiale der digitalen Medien zur Unterstützung struktureller Reformen in der beruflichen Bildung und neue Formen der Arbeits-, Qualifizierungs- und Kommunikationsprozesse aufgezeigt. Die jährlich stattfindende Fachtagung versteht sich als Forum für einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch über den medieninduzierten Wandel in der beruflichen Bildung. Damit leistet diese Veranstaltung einen Beitrag zum gemeinsamen Dialog von Wissenschaft, Politik und Praxis.